Zu viel Info - zu wenig Zeit (22.11.2021)

Dass Andersdenkende generell und schnell in die rechte Ecke gestellt werden, ist im deutschsprachigen Raum keine Überraschung mehr und ein probates Mittel, dass aber die Jüdische Gemeinschaft derartig bedroht ist, ist wahrscheinlich jedem neu. Jetzt wissen wir es!

Die mediale Schmierenkampagne gegen Corona-Maßnahmengegner und ihre Demonstrationen, nimmt jedenfalls noch Fahrt auf.Berichterstattung, begrenzt auf Randgruppen, nimmt in den großen Medien viel Platz ein. Bilder von brennenden Autos, Schlachtworte, wie Randalierer und Rechte und Panzer sind bestimmend. Nur wenige Medien zeigen ein ganz anderes Bild, berichten von Eskalationsversuchen durch die Polizei und dass diese sogar Feuerwaffen gegen Demonstranten einsetzt.


Ob auch Antisemitismus und rechtes Gedankengut die Grundlage von ca 50 Messerangriffen pro Tag in Deutschland, also 20.000 pro Jahr, sind, lässt sich nicht so gut sagen:

Insgesamt wurden bei den Attacken bundesweit mindestens 100 Frauen und Männer ermordet. Zehn von 16 Bundesländern stellten Zahlen zur Herkunft der mutmaßlichen Täter zur Verfügung. Demnach besitzen 60,4 Prozent der Tatverdächtigen die deutsche Staatsbürgerschaft – 39,6 Prozent sind nichtdeutsche Staatsbürger. Zuwanderer machen demnach rund 17,4 Prozent der Tatverdächtigen aus - noch Fragen?


Und wie schreibt der Spiegel so schön: "Vergesst den »Zusammenhalt«! Impfgegner verschicken Morddrohungen, die Intensivstationen quellen über, die Politik aber beschwört weiter den »Zusammenhalt« und die Gefahr einer Spaltung! Damit muss Schluss sein!" Ja, der Spiegel, der von der Bill und Melinda Gates-Stiftung, 2,9 Millionenn Dollar erhalten hat, um „über soziale Spaltungen weltweit zu berichten und ein Verständnis für deren Überwindung zu vermitteln“. Es macht fast ein wenig den Eindruck, als müsse das Blatt erst für Spaltung sorgen, um dann auch auftragsgemäß darüber berichten zu können. Und mal abgesehen davon dürfte dem aufmerksamen Beobachter aufgefallen sein, dass ausgerechnet die Politik, der eigentliche Initialzünder für die Spaltung der Gesellschaft zu sein scheint und die Medien tragen es brav zum Volk.

Und wo wir gerade bei Spaltung sind:

Das "Klima als Spaltpilz" - "Jeder fünfte Deutsche will keinen Kontakt zu SUV-Fahrern!" Waren es nicht ausgerechnet die Klimaaktivisten, die immer mehr in eine extremistische und antidemokratische Richtung driften?

Wem das aber noch nicht absurd genug ist, dem sei "Löwengate" nahe gelegt - ein neuer, absolut lächerlicher Versuch unserer "Anti"-Gesellschaft, "woke" zu sein und um Himmels Willen nicht rassistisch!! Die Oper Nürnberg trennt sich von ihrem Star-Regisseur. Dieser habe, in einer Szene, in der Choristinnen das Erschrecken vor Pistolen hätten spielen sollen, einer Sängerin erklären wollen, warum sie nicht flüchten, sondern weiterhin verängstigt in die Pistolenmündung schauen müsse. Deshalb soll er zu ihr gesagt haben:

"Das ist wie in Afrika, wenn Ihnen ein Löwe entgegenkommt, dann können Sie auch nicht weggucken." Das Problem: die Sängerin war schwarz und dieser Vergleich ist selbstverständlich absolut rassistisch!

Oh du Land der Dichter und Denker - was ist aus Dir geworden?

Und während die "Toleranz" gegenüber Minderheiten zum höchsten Gut unserer Gesellschaft empor "gehievt" wird, sind Diskreditierung, Diskriminierung und Ungleichbehandlung in unserem Land an der Tagesordnung. So arbeiten in Ostdeutschland Menschen für zum Teil bis zu 70% weniger Gehalt, als in Westdeutschland- das aber regt niemanden auf, Ostdeutsche sind ja auch keine Minderheit!

Und noch ein kleines Zuckerl der Absurditäten. Ist das Haus Gottes noch ein Zufluchtsort? Wenn christliche Gemeinden am Heiligen Abend andächtig "Stille Nacht" anstimmen, werden sie das Klopfen ihrer ungeimpften Brüder und Schwester an der Kirchenpforte hören, die um Einlass flehen - Willkommen in einer neuen Zeit!

Kommen wir zum Ausland:

In den Kongress der USA wurde eine Resulution eingebracht, Putin nach 2024 nicht mehr anerkennen zu wollen. Russland reagiert natürlich sofort und kritisiert, das "die USA das Spiel zu weit getieben hätten"!

Und nebenbei wirft Russland der Biden-Regierung "Hysterie" vor, denn diese wiederum kritisierte, ja auch nicht zum ersten mal, die Truppenbewegungen Russlands an der ukrainischen Grenze.

Selbstverständlich reagiert auch die NATO sofort. Stoltenberg fordert, dass die Atomwaffen in Deutschland bleiben müssen!

Die EU schickt blaue Briefe an Polen und Ungarn, weil diese beiden Länder sich nicht sang- und klanglos an EU-Vorgaben halten wollen. Das erinnert ein wenig an den blauen Brief vom Schuldirektor.

Man ist sich einig: Wenn Ungarn in der EU bleibt, macht das mehr Probleme, als dass es nutzt!

Und während also andere Staaten, wie Belarus, Brasilien etc. und ihre Präsidenten unter mangelnder oder gar nicht vorhandene Anerkennung durch die EU leiden (wobei fraglich ist, ob "Leiden" das richtige Wort ist), normalisiert Deutschland seine Beziehung zur Taliban-Regierung! ja, richtig gelesen: Taliban-REGIERUNG, nicht Taliban-REGIME! Es ist doch immer wieder ganz erstaunlich!