Zu viel Info - zu wenig Zeit (23.12.2021)

Und es wird Zeit, dass die Deutschen aufwachen.


Werfen wir einen Blick auf die Politik:


Baerbock und Scholz lassen die ganze Welt hören, wie sehr es zwischen ihnen knirscht. Im Gebälk der Ampel-Koalition arbeitet das Holz. Es gibt einen Kanzler und eine Außenministerin. Ein Team gibt es noch nicht. Die wichtige Achse zwischen Kanzleramt und Außenministerin biegt sich: Es geht um Nord Stream 2. Baerbock will keine Genehmigung für die Inbetriebnahme, Scholz will sie. Dahinter steckt eine lange Gegnerschaft. Als Kanzlerkandidatin musste Baerbock gegen Scholz antreten und hat verloren. Dann hat ihr Scholz mit seiner Antrittsrede auch noch die Befugnisse des Außenministers weggenommen und ins Kanzleramt verlegt – hier geht es wohl um mehr, als nur unterschiedliche Meinungen.


Grundsätzlich ist festzuhalten: egal von wem oder was man abhängig ist – Abhängigkeiten sind per se nie gut. Das gilt auch für Deutschland gleichermaßen, wie umgekehrt für Russland, welches sich von der Abhängigkeit Europas als größtem Gaskunden befreien sollte. Abhängigkeiten sind eben oft wechselseitig und beide Seiten sind voneinander abhängig. Aber Fakt bleibt eben auch, dass jeder Versuch, sich vom russischen Gas zu emanzipieren erstens ein Projekt für mindestens ein Jahrzehnt ist und dass dies zweitens sicher zu höheren Energiekosten in Europa führen würde, da das russische Gas im Vergleich zu den Alternativen recht günstig ist. Und dieses Jahrzehnt haben wir eben nicht! Die EU-Kommission erwägt, Atomkraft als „nachhaltige“ Form der Energieerzeugung einzustufen. Die Bundesminister der Grünen lehne das jedoch strikt ab, unter ihnen eben auch Wirtschaftsminister Habeck. Habeck geht aber beim Ökostrom die Puste aus und er pocht trotzdem auf sein Nein zur Atomkraft.


Es gab ja mal den schönen Satz der den Grünen in den Mund gelegt worden war: Atomkraftwerke? Nein danke! – Strom kommt aus der Steckdose! Nun, offensichtlich nicht mehr lang, denn erste Versorger ziehen die Reißleine und verweigert Kunden die Grundversorgung und NRW-Innenminister Reul rät inzwischen ganz offen zur Bevorratung für einen Katastrophenfall.



Aber auch über die Energiekrise hinaus gibt es innenpolitisch einiges zu sehen:


Personalmangel, unangemeldete Demonstrationen und dezentrale "Spaziergänge" stellen die Polizei aktuell vor große Probleme, wie der Chef der Polizeigewerkschaft GdP, Oliver Malchow, zugeben musste. Das ist natürlich bedauerlich. Die Frage steht aber im Raum, ob die Spaziergänger nicht noch mehr statt weniger werden, denn abertausende Unternehmer und Selbstständige sollen Corona-Hilfen zurückzahlen. Mitten in der aktuellen Coronawelle verlangen die Bundesländer rund 300 Millionen Euro Hilfen zurück.


Und das Geld wird auch dringend gebraucht, denn offensichtlich haben die Taliban die im Oktober ausgezahlten 1,2 Milliarden schon verbraten und bekommen neue Millionen.


Des Weiteren kommen vom 26. bis zum 28. Juni 2022 die führenden westlichen Wirtschaftsmächte in den oberbayerischen Alpen zusammen. Die Neuauflage des G7-Gipfels auf Schloss Elmau wird teuer: Die erste Kostenschätzung aus dem Innenministerium liegt bei rund 166 Millionen Euro. Wohlgemerkt: die erste Kostenschätzung! Kann sich noch jemand an die Kostenschätzungen für den Berliner Flughafen erinnern, oder an die Hamburger Elbphilharmonie, oder an – auch lassen wir das! Auf jeden Fall wird das Politiker-Treffen deutlich mehr kosten als noch 2015!




Sprechen wir kurz über die Corona-Politik


Was in den letzten Monaten und bald ja zwei Jahren immer wieder zur Erkenntnis gebracht wurde ist, dass Corona und die damit zusammenhängenden Entscheidungen nicht gesundheitlicher, sondern politischer und monetärer Natur waren.


Und da kann es schon mal passieren, dass der eine dem anderen dazwischen grätscht oder mir nichts dir nichts seine Meinung ändert. So nun der ewig stille Mahner des RKI. Lothar Wieler ist nämlich ein Rebell. Dieser Eindruck drängte sich zumindest Dienstagnachmittag auf. Denn nur wenige Stunden, bevor sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage äußerte, wagte Wieler einen Alleingang. Sein Robert-Koch-Institut schlug zum Schutz vor Omikron "maximale Kontaktbeschränkungen, maximale infektionspräventive Maßnahmen, Reduktion von Reisen auf das unbedingt Notwendige" vor. Am besten ab sofort und bis Mitte Januar. Die Meldung platzte mitten in die Beratungen der Ministerpräsidenten mit dem Kanzler. "Bild" und "Spiegel" berichteten sofort über Irritationen, die das RKI-Papier bei einigen Politikern ausgelöst habe. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) etwa bezeichnete Wielers Aktion als "extrem unglücklich", auch Scholz und sein Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sollen sauer gewesen sein. Gut, das Verhältnis zwischen Minister und Behördenchef gilt schon nach zwei Wochen als mürbe. Und so gibt es einen medialen Blitzkrieg gegen das RKI, besser noch den Chef desselben. Der „Giftgipfel“ heißt es in der Bild – aber wer meint, es gehe um die Impfstoffe, sieht sich leider enttäuscht.



Diese Impfstoffe! Die Präparate von BioNTech und Moderna funktionieren auf der Grundlage von mRNA-haltigen Lipid-Nanopartikeln (LNPs). Eine Studie zeigt, dass die LNPs stark entzündlich wirken. Die Injektion dieser LNPs führt zu schnellen und starken Entzündungsreaktionen mit Aktivierung verschiedener Entzündungswege und Produktion verschiedener entzündlicher Zytokine und Chemokine. Sie sind damit für die Palette schwerster Nebenwirkungen verantwortlich. Nach der Auffrischungsimpfung treten häufig noch schwerere und systemische Nebenwirkungen auf. Dies wirft die Möglichkeit auf, dass die adaptive Immunantwort die durch den Impfstoff ausgelösten Nebenwirkungen irgendwie verstärkt. Ein bisher identifizierter Übeltäter ist PEG. Es wurde berichtet, dass gegen PEG gebildete Antikörper eine sogenannte Pseudoallergie hervorrufen. Da PEG eine Verbindung ist, die häufig in Kosmetika und Zahnpasta verwendet wird, könnten viele Menschen bereits Anti-PEG-Antikörper haben.


In den bereits veröffentlichten Pfizerdokumenten gibt Pfizer zudem zu, dass es, laienhaft ausgedrückt, möglich ist, einen anderen Menschen mit dem mRNA-Covid-Impfstoff zu exponieren, indem man einfach dieselbe Luft einatmet oder die Haut der Person berührt, die geimpft wurde. Dies führe zu Fehlgeburten ungeimpfter Mütter, die diesen „Umweltexpositionen“= Geimpften ausgesetzt sei.


Und obwohl dies alles inzwischen bekannt sein dürfte, spricht sich der ETHIK-Rat für die Impfpflicht aus! Man solle alle Verpflichteten mit Terminangebot direkt zur Impfung einladen. Nach Möglichkeit sollten die Menschen den Impfstoff frei wählen dürfen. Außerdem empfiehlt der Ethikrat, dass Deutschland ein nationales Impfregister einführt, um die Umsetzung und Kontrolle der Impfpflicht zu erleichtern.


Im Jahr 2020 hatte der Rat noch geschrieben: "Impfungen setzen prinzipiell eine aufgeklärte, freiwillige Zustimmung voraus. Eine undifferenzierte, allgemeine Impfpflicht ist deshalb auszuschließen."



Der WHO-Chef Tedros erklärte zudem: "Einige Länder geben Auffrischungsimpfungen, um Kinder zu TÖTEN...., anstatt sich darauf zu konzentrieren, älteren Menschen diese Dosen zu geben." Das war wahrscheinlich ein Versprecher! Oder nicht?!


Virologe Hendrik Streeck resümiert jedenfalls: "Zwei Booster pro Jahr hieße, der Impfstoff ist nicht gut'" – das schätz er natürlich völlig falsch ein! Es laufen jetzt schnell alle zum Boostern, am besten noch vor Weihnachten, auf jeden Fall nach 3 Monaten - weil ja dann, ab dem 28.12. die Megawelle Omikron über Deutschland fegt. Omikron, was infiziert, ohne, dass man überhaupt Kontakt hatte – ein Weihnachtswunder!


Und wenn dann alle geboostert sind, warten sie geschützt in einem Lockdown, am besten mit FFP2-Masken (die sind zwar völlig ungeeignet , da sie keine Viren abhalten, dafür aber den Atemwegs-widerstand so unglaublich erhöhen, dass für das Tragen eigentlich eine ärztliche Untersuchung notwendig ist). Und worauf warten wir dann? Na auf


Astrazeneca: der OmikronImpfstoff ist schon in Planung – mit Forschern der Universität Oxford wird an einem Corona-Impfstoff gearbeitet, der an die neue Omikron-Variante angepasst ist.


Und auf


Moderna: Der Omikron-Impfstoff ist geplant und die Aktie von Moderna kann wieder etwas zulegen.


Vor allem aber warten wir auf:


BioNTech-Pfizer: Die Unternehmen haben bereits damit begonnen, ihren Impfstoff an die Omikron-Variante anzupassen. Diese Arbeiten würden fortgesetzt, erste Chargen könnten produziert und bei Genehmigung durch die Behörden innerhalb von 100 Tagen ausgeliefert werden. Die erwarteten Produktionsmengen von vier Milliarden Dosen des Impfstoffs im Jahr 2022 würden sich auch bei einer nötigen Anpassung nicht ändern.


Für einen ausreichenden Schutz vor der Omikron-Variante des Coronavirus sind nach Angaben der Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer drei Dosen ihres Produktes nötig. Ersten Labordaten zufolge schützten zwei Dosen nicht ausreichend vor einer Infektion mit der kürzlich entdeckten Variante, teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Das heißt dann, wenn man bereits geboostert ist, noch mal drei Injektionen – ist doch ein Klacks!


Und am aller meisten warten wahrscheinlich die impfenden Ärzte auf den neuen Stoff, denn dann rollt der Rubel noch mehr! Das sei auch mehr als verdient, denn „die Arbeit sei kein Zuckerschlecken“, betont die Kassenärztliche Vereinigung. Soweit man das Einschätzen kann, wird ja, auf Weisung der WHO nicht mal mehr aspiriert, also Nadel in den Arm und weiter! Harter Job!


Und während Europa in Schockstarre gehalten wird, sind in Südafrika die Krankenhausaufenthalte um 91% gesunken und ein Deutscher in Kapstadt berichtet: Zum Test bin ich auch nur deshalb gegangen, weil um mich herum plötzlich so viele Freunde und Bekannte positiv getestet wurden. Unter normalen Umständen hätte ich das Ganze als eine Mini-Erkältung abgetan und nichts unternommen.


Nun noch ein wenig Nachhilfe in Sachen Demokratie:


Die Grundidee von Demokratie hat sich geändert, ist angepasst worden an die neue Zeit und wir müssen alle noch ein wenig lernen.


Es ist inzwischen völlig demokratisch, dass der freien Journalist Reitschuster von der Bundespressekonferenz ausgeschlossen wird. Grund dafür sollen aber angeblich nicht kritische Fragen zur Corona-Politik gewesen sein, sondern unklare Umstände zum Firmensitz und Impressum seiner Website.


Es ist absolut demokratisch, dass der 13. Senat des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg, der als ein wenig widerborstig in Sachen Corona gilt, fünf Tage, nachdem er 2G in Niedersachsen kippte, ab sofort nicht mehr für Urteile im Zusammenhang mit den Corona Maßnahmen zuständig ist. Es wurde kurzfristig ein 14.Senat gegründet welcher diese Aufgabe übernimmt.


Und selbstverständlich ist es absolut demokratisch, dass jeder geimpft werden soll, nur eben nicht unter Zuhilfenahme von Zwang, physischen Zwangs, wohlbemerkt. Aller anderer Zwang, wie Ausgrenzung, Diffamierung, Buß- und Ordnungsgelder, Berufsverbot etc. sind natürlich auf das Wohl des Einzelnen und auf die Gesellschaft ausgelegt, sprich auf die Solidargemeinschaft und damit gerechtfertigt.



Zum Abschluss noch etwas Kurioses


Im September 2019 hatte es einen Gipfel in Wuhan gegeben, wo Merkel, Gates und andere Politiker und Persönlichkeiten den Ausbruch einer Pandemie durchgespielt haben. Es war natürlich absoluter Zufall, dass einige Wochen später in Wuhan eine Pandemie ausgebrochen ist.


Im Sommer dieses Jahres haben eben jene Politiker und Persönlichkeiten einen Gipfel abgehalten (digital wohlbemerkt) in dem sie die Problematik eine weltweiten Cyberangriffes durchspielten. Und siehe da – ein Schelm, nein ein Verschwörung- Theoretiker, wer Böses dabei denkt:


Das Bundesamt warnt vor einer "extrem kritischen Bedrohungslage". Warnstufe Rot wegen Software-Sicherheitslücke in der Java-Bibliothek Log4j Cyber – Polygon. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schlägt Alarm wegen einer außerordentlichen Sicherheitslücke. Weltweit laufen über sie Angriffe auf Computer. Scheinbar soll es an Weihnachten die nächste Cyber-Angriffswelle geben. Der Bundesfinanzhof hat seine Webseite nach einem Hackerangriff im Zusammenhang mit der Log4J-Schwachstelle abgeschaltet und inzwischen ist auch das belgische Militär von Angriff über Sicherheitslücke Log4j betroffen. Und vielleicht war ja der Hamburger Tschentscher auch betroffen, als er eigentliche 14,1 % infizierter Ungeimpfter versehentlich mit 91% verwechselte - es sollen ja IT-Probleme gewesen sein, die seinen harten Diskriminierungen nicht geimpften Menschen zu Grunde lagen?



Die Bären und die Deutschen schlafen vielleicht noch, vielleicht tun sie auch nur so – aber sie wachen auf, immer mehr von ihnen. Denn wir sind die Dichter und Denker, die Handwerker und Ingenieure – wir bauten und gestalteten dieses Land, wie unsere Eltern und Großeltern und nun sehen wir tatenlos zu, wie es zerstört wird? Nein, die Menschen wachen auf, immer mehr! Baaaah!