Wahrheit

Ab wann ist etwas wahr?


Stellen wir uns folgende Situation vor:

Wir unterhalten uns mit jemandem und wollen ihn auf das Wetter aufmerksam machen, ich

meine Haarp.


Also sagen wir ihm: "Schau dir die Wolken an, die sind mit Haarp zusammen geschoben!"

Nun kommt die gewohnte Reaktion: "Blödsinn, wo hast du den Quatsch denn her?"

Jetzt fangen wir an uns mit Zitaten von Gelehrten und bekannten Personen zu schmücken.

Zeigen auf, wie alles funktioniert und dass es das schon lange gibt.

Zitieren unendlich Berichte, weisen auf den Himmel hin und versuchen so verständlich

wie möglich zu argumentieren.


Aber was ist da eigentlich passiert??

Dazu müssen wir uns erstmal vorstellen, wie wir Aussagen aufnehmen.

Zum Einen spielt natürlich der kulturelle Hintergrund eine große Rolle.

Zum Anderen was wir gelernt, gelesen und gehört haben.

Und zum Schluss, mit welchen Menschen wir in sozialem Kontakt stehen und standen.

All diese Punkte sind ausschlaggebend dafür, wie und was wir annehmen.

Wenn wir eine Information für uns als wahr annehmen, dann ist es ein Vertrauen in denjenigen,

der die Informationen weiter gibt.


Soll heißen, wenn dein Partner dir sagt, dass er beim Einkaufen war, dann

zweifeln wir das in der Regel erstmal nicht an, da wir ihm Vertrauen und er keinen Grund

hat uns anzulügen.


Warum hinterfragen wir dann aber Aussagen von anderen Menschen??

Weil das nötigen Vertrauen fehlt.

Wenn dieses Vertrauen fehlt, muss der Gegenüber anfangen seine Aussagen zu beweisen.

Und da ist es wichtig, dass wir auf den gleichen Schwingungen beweisen, wie der Zweifler.

Wir müssen es irgendwie schaffen, sein Vertrauen in unsere Aussage zu bekommen.

Meist klappt das schon, wenn man anfängt Gelehrte zu zitieren.

Also man dem Gegenüber aufzeigt, dass man nicht alleine mit der Aussage dasteht.

Und in unserem Inneren wollen wir auch nicht alleine dastehen, sondern uns der Gemeinschaft

anschließen.


Deshalb reichen solche Argumentationen für einen Beweis normalerweise aus.

Fassen wir zusammen:

Wahrheit ist keine Wahrheit. Es gibt keine Wahrheit.

Es gibt nur Aussagen, die man annehmen kann oder nicht.

Wenn wir sie annehmen, DANN wird sie zu UNSERER Wahrheit.


Und das erklärt auch, warum es so schwer ist, jemanden davon zu überzeugen, dass das was

er denkt zu glauben falsch ist.

Denn das Problem ist nicht die Information, die er hat, zu relativieren.

Sondern wir müssen ihm klar machen, dass derjenige, von dem er die falsche Information hat,

ihn betrogen hat.


Ein Mensch, eine Behörde o.ä., dem / der man sein Vertrauen geschenkt hat ,wird nun mit der

neuen Information angegriffen.

Man muss also eingestehen, dass man getäuscht wurde.

Und das fällt vielen Menschen einfach schwer.


Nur so ein Gedanke

Mea