Sexuelle Gewalt gegen Kinder als Kontroll- und Massenvernichtungswaffe

Zu einer anderen Schlußfolgerung gelange ich nicht.


In unserer westlichen Welt wird sexuelle Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen immer noch als eine Einzeltat oder einer kleinen Gruppe dargestellt. Sind die Verbrechen um Marc Dutroux, dem Sachsensumpf, der Odenwaldschule, dem Campingplatz von Lügde, dem Sexuellen Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche oder Jeffrey Epstein alles Einzelfalle? Steckt womöglich mehr dahinter?


Inzwischen halte ich diese Verbrechen für eine vor langer Zeit gestarteten Kontroll– und Massenvernichtungswaffe. Die Tabuisierung dieser Verbrechen sowie die Darstellung dieser Taten als Einzelfälle erhöht zudem ihre Durchschlagskraft.


Diese unsichtbare Massenvernichtungswaffe zerstört Menschen bereits im Kindesalter, Gesellschaften, ganze Völker. Opfer erleiden nahezu immer Traumata und können ihr menschliches Potential nicht entwickeln und ausschöpfen. Zu oft werden aus Opfern in späteren Jahren Täter und das Potential an Zerstörung frisst sich weiter in die Gesellschaft, wie ein bösartiges Krebsgeschwür.


Auf der anderen Seite sind die Täter aufgrund ihrer Verbrechen erpressbar und somit steuerbar. Bekleiden sie zudem noch Schlüsselpositionen in der Gesellschaft – bspw. in Politik, Justiz oder Medien – werden sie schon des Selbstschutzes wegen einer Aufdeckung mit Tabuisierung, Verharmlosung und Verschleierung begegnen.

Diese Tabuisierung spiegelt sich auch in zahlreichen Kommentaren unter dem folgenden Video von RT wieder.


[Das Video von RT: USA: Polizei rettet entführte Achtjährige – Als sie die Tür öffnen, ist ihr Peiniger nackt ist inzwischen entfernt]


Heftigste und drakonische Strafen werden dort gefordert. Ich hoffe, daß diese Forderungen der Ohnmacht, dem Entsetzen und der Abscheu geschuldet sind und nicht dem Umstand den Fokus von sich zu lenken und am lautesten zu schreien Haltet den Dieb! Er läuft mit meinem Messer im Rücken davon!



Das Strafen für Verbrechen auch immer der Abschreckung dienen steht außer Frage. Haben aber Unbeteiligte das Recht solche drakonischen Strafen selber zu vollstrecken? Das in Stammeskulturen auf solche Verbrechen die Todesstrafe steht, welche von der Familie des Kindes – mitunter von Frauen – vollstreckt wird erscheint mir gerecht. Wir leben jedoch nicht in einer solchen Kultur. Oder wollen wir wieder zurück in Zeiten von dunkelster Willkür.


Täter müssen mit allen Möglichkeiten – juristisch + ggf. therapeutisch ergänzend – in ihre Schranken gewiesen und von weiteren Verbrechen abgehalten werden. Opfer benötigen Schutz und Unterstützung, um diese Traumata zu verarbeiten und um nicht auch zu Tätern zu werden.


Die sich abzeichnende Aufdeckung und einsetzende juristische Verfolgung dieser diabolischen Verbrechen verspricht eine Zerschlagung des seit Jahrhunderten oder gar länger bestehenden Teufelskreises. Gewiss wird dieser Prozeß eine enorme Herausforderung für die westliche Gesellschaft. Viele wollen und können sich ein solches Ausmaß an derartigen Verbrechen nicht vorstellen. Es wird aber kein Weg daran vorbei führen. Ein Augen zu und weiter so ist keine Option.


Diese Kontroll- und Massenvernichtungswaffe gehört endlich entschärft!


15. Dezember 2019 - 032F