Ethik, Moral und Menschlichkeit

Aus Prinzip verweigere ich mich allem, was auch nur annähernd unmenschlich, unethisch und unmoralisch ist. Wobei - Achtung: Klugscheißer incoming - Ethik und Moral prinzipiell dasselbe sind. Dabei bediene ich mich meinem persönlichen Verständnis von Menschlichkeit, hier und da ein wenig Philosophie sowie unserer Umwelt.


Unmenschlich ist es unter anderem, Personen aufgrund ihrer Nationalität oder Herkunft, zu einer Art Untermensch zu degradieren und ihnen mit Verachtung, Ausgrenzung und Gewalt zu begegnen.


Unethisch ist es unter anderem, den Faschismus als Solidarität zu tarnen und wissentlich in Kauf zu nehmen, dass das eigene Land, um angeblich den Frieden wiederherzustellen, Waffen an eine der Kriegsparteien liefert.


Unmoralisch ist es unter anderem, von einer intakten Demokratie zu sprechen, aber wissentlich in Kauf zu nehmen, dass Menschen in diesem Land aufgrund ihrer russischen Herkunft diffamiert und ausgegrenzt werden. Gleiches gilt für die eigenen Landsleute, die sich weigern, dem Impfdrruck nachzugeben.


Selbstverständlich und ohne jeden Zweifel, ist der russische Vorstoß in ukrainisches Territorium mindestens gleichermaßen unmenschlich, unethisch, unmoralisch sowie fragwürdig. Krieg darf niemals eine Lösung sein, wenn man tatsächlich an Frieden interessiert ist. Dennoch steckt hinter den jüngsten Ereignissen und dem Einmarsch der Russischen Föderation in die Ukraine weit mehr dahinter als wir über unsere Mainstream-Medien erfahren. Nehmen wir es ganz genau, begann dieser Krieg eigentlich bereits im Jahr 2014. Doch erst jetzt, als die Russen offensiv reagieren, ist er quasi offiziell. Geopolitisch und strategisch ist Putins Entscheidungen nachvollziehbar, wenn man sich mit der Faktenlage auseinandersetzt. Dennoch, und da bleibe ich dabei, ist ein Krieg niemals das geeignete Mittel, um ein stabiles Fundament für Frieden zu schaffen. Das ist allerdings ein Vorwurf, den man in diesem Fall beiden Seiten machen muss. Sowohl der Ukraine als auch Russland. Und auch ein großer Teil der europäischen Staaten und des transatlantischen Bündnisses NATO haben ihren Teil dazu beigetragen und tragen ihn noch immer dazu bei. Allerdings nicht um zu deeskalieren, sondern um die Kämpfe in die Länge zu ziehen.