Endlich COVID

Endlich, nach zwei Jahren schrecklichster P(l)andemie aller Zeiten, kann ich den nachfolgenden Artikel schreiben. Ich habe lange darauf gewartet, dass die heimtückische Corona-Seuche auch mich heimsucht, damit sie mich mit ihren totbringenden Viren und ihren alles vernichtenden Symptomen von meinem “Schwurbler-Weg“ abbringt – mir quasi mit aller Härte den Aluhut vom Kopf reißt und mich wieder zu einem Massenmediengesteuerten, regierungstreuen Bürger formt.


Am 12.03. d.J. erwischte es zuerst meine Frau. Leichte Erkältungsanzeichen bewegten sie dazu, einfach mal aus Spaß einen Antigen-Schnelltest zu machen, welcher auch positiv ausfiel. Nur zwei Tage später, nachdem auch mich das ein oder andere Symptom ereilte, machte auch ich einen solchen Test, welcher dann ebenfalls positiv ausfiel. So standen wir beide, meine Frau und ich, am 14. März mit der schrecklichen Gewissheit da: “Oh mein Gott, wir werden sterben.“ Meine Frau klagte über eine laufende Nase sowie einen Abend und eine Nacht über Fieber im Bereich der mollig warmen 39 Grad-Marke. Ich für meinen Teil musste ebenso gegen eine triefende Nase kämpfen und zudem über einen Tag Kopfschmerzen im Migräne-Format. Symptome, welche wir beide auch teilten, war eine allgemeine Abgeschlagenheit, Erschöpfung und Müdigkeit. Bei meiner Frau war der Spuk nach zwei Tagen wieder vorbei, bei mir dauerte es mit vier Tagen doppelt so lang – also vier Tage laufende Nase und Erschöpfung. Eine Teufelsqual, ehrlich wahr. Hier bedenke man aber auch, dass wir drei Kinder zuhause haben und zwei davon gerade einmal acht Monate alt sind. Müdigkeit und Erschöpfung bestimmten also schon lange vor Corona unseren Alltag.


Mein Fazit: Ich hatte in meinen 38 Jahren auf diesem merkwürdigen Planeten durchaus schon schlimmere Standart-Erkältungen, im Fachbegriff grippale Infekte genannt. Corona hat mich nicht einmal ansatzweise niedergeschmettert und in aller Härte vernichtet. Im Gegenteil: Seit der Erkrankung habe ich sogar den Eindruck, als rieche und schmecke ich teilweise besser als zuvor. Das Fazit meiner Frau: Sie fasst sich recht kurz und äußert bzgl. ihrer Infektion mit dem Coronavirus lediglich: “Ist halt eine Erkältung. Mehr nicht.“


Und konnte die Infektion mich nun von meinem aluhuttragenden Schwurbler-Dasein abbringen? Ich drücke es mal so aus: Meiner laufenden Nase und der von Millionen von anderen, die es bereits erwischt hat, stehen psychologische Langzeitschäden der Bevölkerung und vor allem der Kinder gegenüber dank Masken tragen, Kontaktbeschränkungen und ständigen Tests. Milliarden an in den Sand gesetzten Geldern zur Bekämpfung des Corona-Schnupfens, eine stark angeschlagene Wirtschaft sowie – und das darf auf keinen Fall vergessen werden – der Gen-Spritze mit einem Berg an schlichtweg verheimlichten Nebenwirkungen, zu der man nun auch noch gezwungen werden soll. Nein! Der Corona-Schnupfen hat mich in keinster Weise von meinem Schwurbler-Dasein abgebracht. Im Gegenteil! Er hat mich sogar noch in meiner Meinung, meinen Gedanken und Ansichten bestärkt. Die Erkältung trägt seit zwei Jahren einen neuen Namen. Mehr ist es nicht. Und wen es doch etwas heftiger erwischt, den hätte eine normale Erkältung auch härter getroffen.