Es ist noch lange nicht vorbei

Ich beobachte die Corona-Politik jetzt seit Beginn dieser sogenannten Krise. Und das in all ihren verschiedenen Facetten. Von der Entstehung der Idee für ein neues Infektionsschutzgesetz bis hin zu dessen Ausarbeitung und Verabschiedung sowie den damit einhergegangenen Zwangsmaßnahmen, deren Nutzen sowie deren Folgen und Kollateralschäden. Und bezüglich der gestrigen Absage für eine allgemeine Impfpflicht ab 60 im Bundestag, beschleicht mich das merkwürdige Gefühl, dass das durchaus von den Akteuren dieser Pandemie geplant war. Es war abzusehen, dass das Gesetz gekippt wird. Auch ein Karl Lauterbach wusste das mit hoher Wahrscheinlichkeit im voraus. Die gestrige Entscheidung dürfte für ihn wohl kaum eine Überraschung gewesen sein. Denn schließlich werden bei solchen Gesetzen, die auf den Weg gebracht werden sollen, im Vornherein entsprechende Umfragen gemacht. Darum konnte man in den Medien ja auch schon viele Tage vorher nachlesen, dass eine solche Impfpflicht ab 60 womöglich auch keine Mehrheit finden wird. Vergessen dürfen wir auch nicht, dass Panikminister Lauterbach nicht nur gestern gescheitert ist, sondern bereits das dritte Mal in Folge. Schließlich wollte er zunächst die Impfpflicht ab 18, dann ab 50 und nun ab 60. Und vergessen wir auch nicht seinen vierten Fauxpas, als er vor einigen Tagen das Ende der Quarantäneregelungen ankündigte, einen Tag später aber wieder zurückruderte und seine Entscheidung revidierte.


Nach vier derartig gravierenden Fehltritten, hätte jeder andere Minister bereits sein Amt niederlegen müssen. Stattdessen orakelt Karl Lauterbach weiterhin fröhlich vor sich hin und warnt uns, aufgrund der Ablehnung seiner Impfpflicht, vor einem schweren Herbst mit einer tödlichen Corona-Variante. Auch begrüßt der fanatische Soziopath mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom weiterhin eine vierte Boosterimpfung ab einem gewissen Alter. Nachdem er also viermal katastrophal gescheitert ist, stellt sich nur die Frage, wieso er im Amt bleibt? Das tut er ganz sicher nicht aus Nächstenliebe.


Meine Vermutung: Er sitzt seine Unfähigkeit und momentane Unwichtigkeit einfach aus. Ihm in die Karten spielt dabei insbesondere die Ukraine-Krise, die zumindest in den Mainstream-Medien das Coronavirus nahezu vollständig verdrängt hat. Eine mediale Situation, die sich über den Sommer hinwegziehen wird. Und ehe wir uns versehen, steht der Herbst vor der Tür. Der Konflikt mit Russland sowie die extrem hohe Inflation in Kombination mit stark steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen beschäftigt die Menschen in den kommenden Monaten und gibt der Politik nun bis zum Herbst ausreichend Zeit, neue Pläne zu entwickeln, die dann ab Herbst umgesetzt werden sollen. Es ist eine Feuerpause, kein Sieg. Da bin ich mir absolut sicher. Wir müssen uns darauf einstellen, dass das alles noch lange nicht vorbei ist.