Geistige Ergüsse zum Ostermontag

Im Zuge der Corona-Maßnahmen weltweit, aber insbesondere in Deutschland, wurde unsere Wirtschaft durch Lockdowns und Co irreparabel geschädigt. Bund und Länder haben dermaßen viel Geld, welches in keinster Weise eingeplant war, zur Pandemiebekämpfung aus dem Fenster rausgehauen, dass die ohnehin bereits leeren Kassen mittlerweile ein schwarzes Loch gebildet haben dürften. Unterstützungsgelder für Unternehmen, die Kosten für Millionen von Impfstoffdosen, Maskenbeschaffung zu völlig überteuerten Preisen, PCR-Tests und so weiter. In zwei Jahren angeblicher Pandemie sind so viele Millionen und Milliarden an Euro einfach im Nichts versickert, die der Bund heute auf irgendeine Art und Weise wiederbeschaffen muss. Und woher soll er das viele Geld im Laufe der kommenden Jahre nehmen, wenn nicht von den eigenen Bürgerinnen und Bürgern. Da ist es für die regierende Politik in unserem Land doch ein günstiger Umstand, dass man etwaige Erhöhungen der Energie- sowie Lebensmittelpreise auf den Ukrainekonflikt schieben kann. Dank steigender Preise generiert der Bund durch Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer und was weiß ich noch alles für Steuern, auch weit höhere Einnahmen. Gewissermaßen verdient er sich dumm und dämlich, wie man so schön sagt.


Aber der deutsche Bürger, wie immer tadellos brav und stark in seiner (selbst)gerechten Sache, möchte das alles nicht hinterfragen. Zumindest der Großteil der Bevölkerung nicht. Murrend und knurrend werden die verschiedenen massiven Preiserhöhungen einfach geschluckt. Dann duschen wir uns eben nur noch einmal die Woche und waschen uns nur noch an vier von den Medien vorgegebenen Körperstellen, wie von der Bild-Zeitung vergangene Woche vorgeschlagen. Gerne drehen wir für den propagandistischen Kampf gegen Putin auch die Heizung auf nahezu Null und frieren solidarisch in bester, obrigkeitshöriger deutscher Manier. Denn Schuld ist natürlich der russische Präsident und keinesfalls die Sanktionen gegen sein Land, die das durch die Corona-Maßnahmen ohnehin schon stark angeschlagene deutsche Wirtschaftssystem noch zusätzlich in die Enge treibt. Logisch. Wer etwas anderes behauptet, der ist - wie immer - ein faschistischer Querdenker mit Potenzial zum Extremismus. Im besten Fall noch jene Art von Extremismus, der die Entführung hochrangiger Bundesminister miteinbezieht. By the Way: Die armen Socken, die tatsächlich die Entführung von Karl Lauterbach planten, können froh sein, vor der Ausführung ihres Plans geschnappt worden zu sein. Nicht auszudenken, was dem sein Gequatsche den armen, geschundenen Ohren angetan hätte. Denen hätte ich maximal drei Tage in einem Entführer-Opfer-Verhältnis gegeben, dann hätte sich die ganze Mannschaft bereitwillig impfen lassen. Und das gleich fünf Mal hintereinander.


Und da fällt mir gleich noch was ein. Es gibt eine effektive Möglichkeit, die Zukunft vorherzusagen. Man nehme einfach sämtliche Prognosen von Karl Lauterbach und höre sie sich genau an. Das Gegenteil von dem, was er behauptet hat, wird in der Zukunft eintreten. Um das erklärenderweise in einem kurzen Beispiel zu konkretisieren: Wenn Karl Lauterbach heute sagt, dass es morgen strahlend blauer Himmel und 30 Grad werden, dann regnet es mit ziemlicher Sicherheit morgen Tonnen über Tonnen Scheiße. Und das nicht nur den ganzen Tag, sondern vermutlich die nächsten zwei Wochen. Anderes Beispiel: Wenn Karl Lauterbach sagt, dass die Corona-Impfungen keinerlei Nebenwirkungen haben, dann wissen wir alle selber, was wir davon zu halten haben. Okay, der war jetzt nicht so gut. Aber auch nur deshalb, weil man darüber ja nicht reden darf. Aber das mit der Scheiße war schon irgendwie witzig. Apropos Lauterbach: Kennt ihr das Hashtag "LoKarlVerbot" schon? Ich persönlich wäre ja auch für ein #LoScholzVerbot" oder ein #LoLangVerbot, wobei es letztere Person sicherlich am härtesten treffen würde. Wäre dann quasi eine Sanktion für die Tonne.