Wenn die Seele nicht weiß wohin sie gehen soll

Wir leben in schwierigen Zeiten! Wir sind an einem Punkt angekommen, wo es nur nach rechts oder links geht.

Wir reden von Spaltung, wir beschimpfen die Gegenseite.


Aber warum machen wir das?


1-

Warum setzt es uns so zu, wenn sich die Menschen impfen lassen?


2-

Kann es sein, dass wir unseren Gegenüber einfach überzeugen müssen, weil wir glauben die eine Wahrheit zu haben?

3-

Sind wir unsicher, weil nicht alle anderen unserem Weg folgen?


Ich denke, dass kann im Prinzip nur jeder für sich beantworten.


Ich für meinen Teil versuche mal die Fragen für mich zu beantworten.


1

Ich emfpinde es als schmerzlich, da in meinem Bekanntenkreis ne Menge Menschen geimpft sind, sie sich aber nicht

komplett informiert haben.

Das ist ja das Hinterhältige, die Menschen werden nicht aufgeklärt, es fehlen relavante Informationen, um eine

sachliche Entscheidung treffen zu können.

Das hat zur Folge, dass sich Menschen in gutem Glauben impfen lassen.

Man sagt, dass es jeder selbst entscheiden soll und dass sie eben selbst Schuld sind, wenn sie geimpft sind.

Aber sind sie wirklich selber Schuld?

Ich denke nein, denn sie wurden manipuliert, unter Druck gesetzt, in Angst gehalten und mit mangelden Informationen versorgt.

Kann man unter diesen Umständen wirklich von Eigenveschulden sprechen?


Wenn man etwas mehr Informationen hat, dann lässt es sich leicht über ander urteilen.

Aber auch wir haben nur einen Teil der Informationen, die einzige Wahrheit haben wir auch nicht, deshalb sollten wir mit

dem Vorverurteilen etwas vorsichtiger sein.

Denn auch deren Entscheidung ist eine Entscheidung und das sollten wir respektieren.


2

Mit jeder Information kommen wir der "Wahrheit" etwas näher.

Aber was sind das für Informationen?

Wir lesen von Krieg, Überschwemmung, Anschlägen, Kinderbefreiung, ....

Aber wie glaubwürdig sind diese Informationen?

Wir werfen dem Staat Fehlinformation vor, aber sind unsere Infos mit Sicherheit wahr?

Wir wissen es nicht, wir glauben es.

Und da kommen wir zu dem Problem, denn das Annehmen von Informationen ist eine Glaubenssache.

Wann etwas für uns schlüssig und glaubwürdig ist, hängt sehr stark von kulturellem Hintergrund ab.

Die Information muss gewisse Trigger enthalten, um für uns glaubwürdig zu sein.

Genauso wie die Trigger da sein müssen, um sie abzulehnen.


Nehmen wir z.b. Biden, wenn er sagt "Die Sonne ist grün " und Trump sagt "Die Sonne ist blau".


Dann glauben wir ihm nicht, da wir Bilder gesehn haben, wo er Kinder befummelt.

Wir haben Artikel gelesen, wo er in korrupte Geschäfte involviert ist.

Alleine das reicht aus, ihm nicht zu glauben.

Wenn Trump das Gleiche sagt, dann glauben wir ihm.

Weil er seine Versprechen eingehalten hat, weil ihn alles Vorgeworfene nicht betrifft.


Aber wer hat den nun Recht von den beiden?

Keiner, denn wenn ich zur Sonne gucke, dann sehe ich, dass sie gelb ist.


Also sollte man Informationen nur als wahr erachten, wenn man sie selber bestätigen kann.

Alle anderen Informationen sollte man mit Vorsicht behandeln und immer mit einem gewissen Zweifel sehen.

Also Vorsicht beim Überzeugen anderer.

3

Wenn man mit seiner Meinung oder Überzeugung alleine dasteht, ist es sehr schwierig an ihr festzuhalten.

Denn wir wurden dazu erzogen mit dem Strom zu schwimmen, nicht aufzufallen und leise alles hinzunehmen.

Wenn wir nun von etwas überzeugt sind, das gegen die mehrheitliche Meinung ist, sollten wir extrem viele Infos

in der Hinterhand haben, denn wir werden dann von allen Seiten angegriffen.

Und da ist "Wissen" die beste Verteidigung.

Wir haben seit der Schulzeit gelernt, sobald etwas anders ist, gleich auf diese Menschen loszugehen und sie wieder

ins System zu holen.

Also ist es ein anerzogenes Verhalten von unserm Gegenüber uns sofort anzugreifen, wenn wir etwas anderes sagen als die Mehrheit.

Zumal wir Menschen dazu neigen, wenn wir etwas glauben, es für DIE absolute Wahrheit zu halten.

Auch wenn sie jeglicher Logik entgegen spielt.

Das spielt keine Rolle, wir verteidigen unseren Standpunkt.

Genau das macht aber auch unser Gegenüber.

Und da es die eine Wahrheit nicht gibt, sollten wir anfangen unseren Standpunkt zu vertreten - aber auch andere Meinungen

respektieren und akzeptieren.

Nur so kann man friedlich miteinander leben.

Wenn man anfängt, sich nicht immer so wichtig zu nehmen und mehr Raum für sein Umfeld zu schaffen, wird man schnell merken, dass

dann auch Menschen mit anderer Meinung auf uns zugehen.


So das mal so zu meinen Gedanken


Mea